Die reale Wirklichkeit in echt, 3D und hochauflösend!

Liebe Gemeinde,

dass V.B. KÜHL ein multipler Kreativderwisch ist, ist nicht gerade das Allerneueste. Dennoch ist das, was nun geschieht, noch NIE dagewesen:
Die Geisel des VONK hat ihre 1. Vernissage. Und zwar in Vorm einer Votoausstellung. Im legendären Frankfurter Kiosk Yok-Yok. Gezeigt wird die Visage der Wirklichkeit, wie V.B. sie als Anwohner des Frankfurter Bahnhofs-/Rotlichtviertels tagtäglich erlebt. Das ist mitunter erschreckend, witzig, haarsträubend, verstörend aber auch erschreckend. Polizisten, Luden, Freier, Junkies, Graffities ... eine Alltags-Wirklichkeit, die andere als glatte Lüge bezeichnen würden.

Dank des grafisch versierten Blickes des Großvesier des Vonk ist diese harte Realität nun veinstes Fotogravie Entertainment – macht Euch auf und kommt am 23.03. nach FFM, der Meister persönlich wird zugegen sein, es gibt tanzbare Beats & 200 Sorten Bier dürften sicher stellen dass auch ein etwaiges Bedürfnis nach Rausch mindestens zufriedengestellt wird!





Die 7V-Blackbox hat indes neue Gäste begrüßt- ROSA HOELGER glänzt mit unkonventionellem Songwriting, einer - für heutige Zeiten - geradezu herausfordernden Protesthaltung und wahrlich seltenem Sangestalent. Die „Abgefuckte Schönheit“ ist die, die z.B. eine Jeanshose wird, wenn man sie ein paar Jahre getragen hat. Die Spuren des Lebens, die kein Chinese unter ätzenden Bedingungen mit Bleiche und Schleifer „künstlich vorgelebt“ hat, um einem zweifelhaften Modeanspruch gerecht zu werden.



MARKUS PROSKE bezeichnet sich selbst als „strange cousin of blues“ und könnte es damit besser nicht treffen. Ein Impro-Bluesman, der sich ganz und gar der Dobro verschrieben hat. Er zaubert filmhafte Sequenzen aus seinem Instrument für die Stummfilme im Kopfkino ...




Lasst den Frühling herein und schickt Euch selbst hinaus, überwältigt die Bequemlichkeit, die doch nichts anderes ist als Mangel an Vernunft und Wahnsinn.

Es winkt Euch von unten herauf zu:
der mann aus ton

Musikalypse!

Werte Freundinnen & Freunde des Untergrunds,

 das digitale Zeitalter ist ein dünner Berg, aber ein hoher. Im Trend der Zeit könnte man auch sagen eine „Mauer“. Die kann man nicht überwinden, aber man kann seine Marke daran oder darin oder darauf oder dagegen hinterlassen. z.B. durch das anreichern dieser Digitalen Bergwelt mit Musik, heimlich transportiert in Videos. Denn Videos sind DAS Ding! Schon gemerkt?

Sehet her, V.B. KÜHL gewährt uns einen Einblick in seine Schaffensprozedur auf kurzweilig-vonkey Weise, wie auch sonst:



Und auch die 7V-Studio-Blackbox-Video-Reihe wird langsam zur Galerie, es sei jedem empfohlen den Kanal zu abonnieren. Denn nur so kannst Du immer auf dem Laufenden sein, sogar wenn Du sitzt!

LINA BROCKHOFF schreibt Songs, spielt Klavier, hat sich Gitarre und Singen selbst beigebracht und ist ganz nebenbei eine Art youtube-Star. Allein ihr Ed Sheeran-Cover hat über 40.000 Klicks. Für die 7VBLACKBOX hat LINA allerdings einen selbstkomponierten Song ausgepackt – „Worth it“ ist fraglos ein Stück dass auch Ed Sheeran gut stehen würde – und keine Frage, es ist definitiv Wert gehört zu werden!



 SON ist ein weitgereister Musiker, lebt inzwischen wieder in seiner Heimatstadt Braunschweig aber irgendwie gleichzeitig auch in Schottland, wo er musikalische Kollaborationen pflegte ... und irgendwie ist dieser Soul, den er in seine Stimme hat, auch Schottisch. Der Mann tourt hart, spielt eindringlich und schreibt überzeugende Songs, wie sein Blackbox-Beitrag „The shepherd“ zeigt.



Möge auch das digitale Festmahl schmecken, vergesst nicht etwas Wichtiges zu vermeiden und stattdessen etwas unnötiges zu tun, jeder nTag ist ein Anfänger und alles was Euch schmeckt ist auch gesund. Außer natürlich die Produkte von nestle.

Euer
der mann aus ton

7V Sumpf

Liebe Hörer*innen,

kaum ist 2017 erklungen, schon wurde wieder einmal die 7V-Blackbox erleuchtet.

Mit Musik, die nicht im Untergrund, sondern im Sumpf entstanden ist. In welchem Sumpf genau, das wissen nur die Protagonisten. Das sind THE BIG SWAMP aus Hildesheim. Die spielen ihre eigene Variante des Swamp-Rock, einer Musik aus dem Süden der USA. Mit einer gründlichen Portion Dreck unter den Nägeln und hagelsalzigem Schweiss zwischen den Frequenzen.

Ihre erste LP „Heavy load“ ist NOCH verfügbar, holt sie Euch oder lasst es sein, doch vorher hört hier rein:



Es grüßt mit Inbrunst
Euer
der mann aus ton

Übertritt mit Überblick

Wenn 2016 etwas ganz besonders betont hat, dann dass wir gesegnet sind.
Wir alle!

Wir haben das große Glück in einem Zeitalter zu leben, in dem Künstler wie Prince, Leonard Cohen, David Bowie ... (ihr wisst wo das hinführt und jeder hat da noch einiges zu ergänzen, in individuellen Reihenfolgen) den Zenit Ihrer Talente mit uns teilen konnten. Das in diesem 12monatigen 2016 auffallend häufige Versterben großer KünstlerInnen scheint uns geradezu einhämmern zu wollen: „Sei froh, dass sie Dein Leben bereichert haben. &!: Sei froh über die, die es immer noch tun!“ Ganz egal ob Superheld, Du selbst oder die Omma! Dankbarkeit, Leute! Ihr habt bis hierher überlebt! Und wenn alles gut geht, überlebt Ihr sogar noch den nächsten Absatz!

Trauer ist eine andere Sache, und gewiss ist’s ein Unterschied, ob man einen nahestehenden Menschen bestatten muss, mit dem man vertraut war, das Leben geteilt hat, dessen Verlust einem die schiere Verzweiflung ins Seelengeflecht nistet - oder ob man über die Medien vom Tod eines im Grunde völlig Fremden erfährt, der einem durch sein Wirken irgendwie nahegekommen und verbunden ist - auf eine Weise, wie das vielleicht ein nahestehender Mensch niemals könnte. Kann man das überhaupt miteinander vergleichen? Vielleicht nicht, aber man kann Schlüsse ziehn: Prince ist gegangen, aber heyho, unser Opa hat sogar Prince überlebt!
Also let’s dance! 
2017 wir kommen wie eine Avalanche, let’s go crazy!

Euer
der mann aus ton

BVOLTA

Sollte es jemals eine Wahl der „Stimme Hildesheims“ geben - Birte Wolter alias B.VOLTA wäre DIE Anwärterin für diesen Posten. Trotz Ihrer weitgereisten Vita ist die Liedschreiberin aus der Heide ihrer selbstgewählten Heimatstadt bis heute treu geblieben. Und avanciert - wenn schon nicht zur Stimme Hildesheims - mindestens zur schleichenden Legende.
Mit 12 Jahren begann sie sich das Gitarrespielen selbst beizubringen, mit 17 ging’s zum ersten Mal auf die Bühne und schließlich nach Neuseeland, wo sie mit einer Jazz-Band arbeitete, wo ihre eigenen Songs im Radio liefen & sie Gelegenheit hatte mit dem Filmmusik-Komponisten Murray Mc Nabb (u.a. „Die letzte Kriegerin“) zusammenzuarbeiten - von da aus weiter als Straßenmusikerin in Portugal und Irland & schließlich zurück nach Hildesheim, wo sie mit BMSTEREO ihren Traum einer Rockband umsetzt, quer durch Deutschland tourt und knapp den Fängen der fiesen Plattenindurstrie entkommt. Die Band löst sich schließlich auf und BVOLTA kommt bei sich selbst an.
Als Solo-Künstlerin spielt Birte auf Hochzeiten und Festivals, in Kneipen und Theatern - und veröffentlicht 2013 ihre EP BIRTE VOLTA im Eigenvertrieb (lässt sich für nen Zehner direkt bei ihr bzw. über ihre Facebook-Seite bestellen). Die EP enthält auch den Song, mit dem Birte unsere diesmalige 7V-BLACKBOX schmückt - „Winter’s breeze“.
Die Frau ist Kollaborationsfreudig und dauerkreativ, derzeit widmet sie sich dem ersten Album, das in etwa Mitte 2017 erscheinen soll. 2017 wird ein gutes Jahr!



Euer
der mann aus ton

Trotzdem träumen!

Es dürften sogar Leute mitgekriegt haben, die’s überhaupt nicht interessiert:
BOB DYLAN hat den Nobelpreis für Literatur erteilt bekommen.
Was die ein oder andere Schriftstellerseele empörte ist als Zeichen für die Musikwelt hingegen ein Gewinn – dass Musik ganz eigene Arten von Literatur hervorbringen kann muss ja auch mal anerkannt werden.

Ebenfalls ausgezeichnet, gleich 2mal, wurde MARKUS RILL dieser Tage: Mit dem „Deutschen Countrymusikpreis“ für die Countryplatte des Jahres (Dream anyway) und den Sänger des Jahres. Dabei ist das Jahr noch nicht mal um!

Und bevor dieses Jahr um ist, startet ein neuer Service im 7V-STUDIO:
Die BLACKBOX. Das Tonstudio mutiert zum Videostudio! Ein Song, ein Musikus. Ohne Klimbim. Es kann nur ein Preisboxer von einem Omen sein, dass die erste BLACKBOX von MARKUS RILL mit einem Dylan-Cover eröffnet wird: „man in the long black coat“. Wir wünschen gute Unterhaltung, und achtet drauf: Ihr hört einen Song und gleichzeitig ausgezeichnete Weltliteratur ...

“There are no mistakes in life some people say
It is true sometimes you can see it that way 
But people don't live or die, people just float 
She went with the man In the long black coat”




Zum ausgezeichneten Album “Dream anyway” ist außerdem just ein Video mit dem Titelsong online gegangen:

Markus Rill - Dream Anyway from Mijo M. Jongebloed on Vimeo.


Euer
der mann aus ton

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