Wer was anfängt macht auch Fänge

Werte Betrachtende!

Ein roter Schirm zwischen den Pfeilen – dass dies Straßenzeichen auf der Hauptschlagader des Frankfurter Rotlichtviertels sind, weiß nur, wer die Wohnstätte des Votograven kennt. Oder beim Titel der Ausstellung etwas tiefer denkt: “HomeSweetHome -  Augenblicke im Bahnhofsviertel“.


Eine bittere Süße, mitunter. Und definitiv einen Besuch wert – die Augenblicke, die V.B. eingefangen hat sind grotesk, witzig, erschreckend und immer wieder zutiefst poetische Impressionen, die man im vermeintlichen „Schmuddelviertel“ nicht unbedingt erwartet hätte. V.B. KÜHL’s Werke sind noch bis zum 29.8.2017 im legendären Frankfurter Kiosk YOK-YOK zu bestaunen – nicht selten gibt’s auch Gelegenheit die vonkey Linse persönlich anzutreffen, also sputet Euch, es lohnt sich!

Ein ganz anderer Augenblick wurde kürzlich im 7V-STUDIO eingefangen: MATTHIAS ZIMLICH, Musikant des Alzenauer Burggesang Ensembles und die Stimme des ambitionierten Elektroprojekts „FLAB“, ist ein ehemaliger musikalischer Weggefährte von KÜHL & SAUER. Und zwar aus genau jener Steinzeit, die dazu führte dass diese unschlagbare Kombination zueinander fand!

Gemeinsam spielten die Herrschaften in den Aschaffenburger Bands „ILL“ und „murmur“, mit denen sie die 90er Jahre aufbrezelten. Erstere Truppe gehörte zu den frühesten einheimischen Bands, die sich dem damals vollkommen neuen Genre „Crossover“ widmeten. Letztere nahmen zweifellos die aufkommende unplugged-Welle vorweg und scheuten auch nicht davor akustische Varianten von Hip-Hop-Hits darzubieten.

Eben genau dieser MATTHIAS also kam zu Besuch ins 7V-Studio, griff zur Gitarre und spielte seine ganz eigene Interpretation des RHIANNA-Hits „Love on the brain“ in die 7V-BLACKBOX.


Love on the brain also, und Love im Bahnhofsviertel – Love Love Love! Möge es ein Sommer der Liebe sein, der da in den heranpreschenden September mündet, untermalt ihn mit Musik und werweiss, vielleicht kommt beides ja eines Tages zur Weltherrschaft!

Euer
der mann aus ton

Reisegefieder

Liebe Mitwissenden!

Der frühe Vogel gilt allgemein als erfolgreicher Fänger, ob im Roggen oder im Korn. Doch allein – es hilft ihm wenig, wenn nicht auch der Wurm, den er zu fangen gedenkt, ein früher ist. Man könnte aus der alten Redewendung auch ableiten, dass der späte Wurm jener ist, welcher mit dem Leben davonkommt. Ob der gern gehörte Ohrwurm indes Früh- oder Spätaufsteher ist, bleibt unerforscht. Vermutlich eher letzteres.

Im Falle von MAIK W. GARTHE sogar ganz gewiss. MAIK, versierter Gitarrist, umtriebiger Musikant und vorzüglicher Songwriter dürfte die kreativen Erleuchtung, die allein das Nächtliche Dunkel hervorzubringen vermag, nicht unbekannt sein. Sein Song „EARLYBIRD“, den er in der 7VBLACKBOX zum besten gibt, erweckt zumindest solch einen Anschein. Aber Vorsicht, werte Gehörgangs da draussen: Ohrwurmgefahr!

maikgarthe.de


Mindestens genauso versiert an der Gitarre und nicht minder fleissig auf den Bühnen des Landes unterwegs ist PETER FUNK.
Ein Mann, der das Slide-Spiel ebenso beherrscht wie allerlei Picking-Techniken – Beides nutzt er um seine Zuhörer auf eine Reise mitzunehmen während der er auf Originalinstrumenten aus den 20er und 30er Jahren die goldene Era der Steel-Gitarre beschwört, gleitet von Hawaii rüber zum Mississippi, ab nach Chicago und wieder zurück – Ein Zeugnis dieses Schauspiels hat er für die 7VBLACKBOX zum besten gegeben, lasst es Euch schmecken!

peterfunk-music.de


Eine ganz andere Reise hat Kien Hoang Le unternommen. Mit seinen Eltern eine Erinnerungsfahrt auf der Transmongolian Eisenbahn zu nehmen um schließlich als gefeierter Hauptakt auf dem Kopenhagener Fotofestival zu landen – ein absolut ilfmreifer Trip. Vor allem wenn die Musik die drunter liegt von UA stammt!


hoangle.de


Ab auf die Reise mit Euch, vergesst nicht dass das Ziel das Ziel ist, und genau dieses liegt ja nirgends anders als neben dem Weg!

Euer
der mann aus ton

KONKRÄT UNTERGRUND I & II

Wenn die härteste Tür der Welt nicht ein Sargdeckel ist, was ist sie dann?

Liebe Ehrenwerte!

Wieder einmal hat der VONK besitz von überhaupt gar keinem Geringeren als dem höchstselbsten V.B. KÜHL ergriffen & sich über ihn und sein ausgevuxtes Sammelsurium an Instrumentarium hergemacht. Das Beweisvideo dazu könnt ihr getrost als lässiges Entertainment zum Mitternachtskaffee oder zum ersten Bier vorm aufstehen zu Euch nehmen:



Wer danach immer noch keine Lust auf Arbeiten hat, sollte sich zurücklehnen und das sauber mitgeschnittene Konzert der Hildesheimer Formation GHOSTVOC. auf sich wirken lassen. Irgendwo zwischen CAN & den FEHLFARBEN spielen sich die 4 Herren im Loft der zauberhaften KULTURFABRIK LÖSEKE durch einen ganz eigenen Musik-Kosmos, der sich Nix & Niemandem anbiedert und gerade dadurch auch fasziniert. True Underground!



Schmeisst Fliegen an die Wände der Besonnenheit & macht alle Fenster im Gehäuse auf, auch das zum Keller hinter der Stirn:
Es muss gelebt werden!

Euer
der mann aus ton

Aus und vorbei!

Gude,

V.B.KÜHLs Foto-Ausstellung ist guter Rum bzw. vorbei und neben einer kleinen Video-Impression lassen wir einen Besucher zu Wort kommen, um dem Ganzen angemessen nachzutrauern:

"Es ist nichts besonderes, wenn an einem milden Fühlingsabend junge und junggebliebene Menschen auf der Münchner Straße im Frankfurter Bahnhofsviertel trinkend auf dem Bürgersteig stehen. Nirgendwo sonst versucht Frankfurt so sehr Berlin zu sein wie hier, trinken, cool sein und Gleichgesinnte treffen geht nirgends besser. Und doch ist der 23.03. ein spezieller Donnerstagabend. Denn V.B.KÜHL eröffnet im Hinterzimmer des gut sortierten Trinker- und Hipsterteffs Yok-Yok seine Ausstellung "HomeSweetHome" mit Fotos aus dem Bahnhofsviertel, mit Blick auf Szenen und Gestalten, die nicht Berlin sein wollen und es auch nie werden werden.
Wer bisher dachte, Knipsi-Vibsi hält einfach nur Augenblicke fest, der hat Recht und Unrecht zugleich. Kenntnisreich, entlarvend und liebevoll ist sein Blick auf sein Wohnviertel, unverstellt von aufgesetzter Coolness oder der verzweifelten Suche nach Trends. Denn der Künstler lebt hier, nicht nur in lauen Partynächten, sondern eben auch wenn die Polizei durchs Viertel rauscht, Schnapsleichen vor dem Netto liegen und allerlei verrücktes Zeug in Plastiktüten durch die Gegend getragen wird. Alltag eben, in all seiner hübschen Hässlichkeit. Und V.B.KÜHL fängt ihn ein und lädt ein zu teilen. Danke dafür."


Aber das Projekt geht nicht nur weiter, weil V.B.KÜHL ja noch lebt und somit auch die Augen offen hat, sondern es werden sicher noch Präsentationen folgen. Sei es in einer Ausstellung, einem Video, einer Website oder was auch immer.

Seid also glücklich bis in alle Zeit!

der mann aus ton

Die reale Wirklichkeit in echt, 3D und hochauflösend!

Liebe Gemeinde,

dass V.B. KÜHL ein multipler Kreativderwisch ist, ist nicht gerade das Allerneueste. Dennoch ist das, was nun geschieht, noch NIE dagewesen:
Die Geisel des VONK hat ihre 1. Vernissage. Und zwar in Vorm einer Votoausstellung. Im legendären Frankfurter Kiosk Yok-Yok. Gezeigt wird die Visage der Wirklichkeit, wie V.B. sie als Anwohner des Frankfurter Bahnhofs-/Rotlichtviertels tagtäglich erlebt. Das ist mitunter erschreckend, witzig, haarsträubend, verstörend aber auch erschreckend. Polizisten, Luden, Freier, Junkies, Graffities ... eine Alltags-Wirklichkeit, die andere als glatte Lüge bezeichnen würden.

Dank des grafisch versierten Blickes des Großvesier des Vonk ist diese harte Realität nun veinstes Fotogravie Entertainment – macht Euch auf und kommt am 23.03. nach FFM, der Meister persönlich wird zugegen sein, es gibt tanzbare Beats & 200 Sorten Bier dürften sicher stellen dass auch ein etwaiges Bedürfnis nach Rausch mindestens zufriedengestellt wird!





Die 7V-Blackbox hat indes neue Gäste begrüßt- ROSA HOELGER glänzt mit unkonventionellem Songwriting, einer - für heutige Zeiten - geradezu herausfordernden Protesthaltung und wahrlich seltenem Sangestalent. Die „Abgefuckte Schönheit“ ist die, die z.B. eine Jeanshose wird, wenn man sie ein paar Jahre getragen hat. Die Spuren des Lebens, die kein Chinese unter ätzenden Bedingungen mit Bleiche und Schleifer „künstlich vorgelebt“ hat, um einem zweifelhaften Modeanspruch gerecht zu werden.



MARKUS PROSKE bezeichnet sich selbst als „strange cousin of blues“ und könnte es damit besser nicht treffen. Ein Impro-Bluesman, der sich ganz und gar der Dobro verschrieben hat. Er zaubert filmhafte Sequenzen aus seinem Instrument für die Stummfilme im Kopfkino ...




Lasst den Frühling herein und schickt Euch selbst hinaus, überwältigt die Bequemlichkeit, die doch nichts anderes ist als Mangel an Vernunft und Wahnsinn.

Es winkt Euch von unten herauf zu:
der mann aus ton

Musikalypse!

Werte Freundinnen & Freunde des Untergrunds,

 das digitale Zeitalter ist ein dünner Berg, aber ein hoher. Im Trend der Zeit könnte man auch sagen eine „Mauer“. Die kann man nicht überwinden, aber man kann seine Marke daran oder darin oder darauf oder dagegen hinterlassen. z.B. durch das anreichern dieser Digitalen Bergwelt mit Musik, heimlich transportiert in Videos. Denn Videos sind DAS Ding! Schon gemerkt?

Sehet her, V.B. KÜHL gewährt uns einen Einblick in seine Schaffensprozedur auf kurzweilig-vonkey Weise, wie auch sonst:



Und auch die 7V-Studio-Blackbox-Video-Reihe wird langsam zur Galerie, es sei jedem empfohlen den Kanal zu abonnieren. Denn nur so kannst Du immer auf dem Laufenden sein, sogar wenn Du sitzt!

LINA BROCKHOFF schreibt Songs, spielt Klavier, hat sich Gitarre und Singen selbst beigebracht und ist ganz nebenbei eine Art youtube-Star. Allein ihr Ed Sheeran-Cover hat über 40.000 Klicks. Für die 7VBLACKBOX hat LINA allerdings einen selbstkomponierten Song ausgepackt – „Worth it“ ist fraglos ein Stück dass auch Ed Sheeran gut stehen würde – und keine Frage, es ist definitiv Wert gehört zu werden!



 SON ist ein weitgereister Musiker, lebt inzwischen wieder in seiner Heimatstadt Braunschweig aber irgendwie gleichzeitig auch in Schottland, wo er musikalische Kollaborationen pflegte ... und irgendwie ist dieser Soul, den er in seine Stimme hat, auch Schottisch. Der Mann tourt hart, spielt eindringlich und schreibt überzeugende Songs, wie sein Blackbox-Beitrag „The shepherd“ zeigt.



Möge auch das digitale Festmahl schmecken, vergesst nicht etwas Wichtiges zu vermeiden und stattdessen etwas unnötiges zu tun, jeder nTag ist ein Anfänger und alles was Euch schmeckt ist auch gesund. Außer natürlich die Produkte von nestle.

Euer
der mann aus ton

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