Trotzdem träumen!

Es dürften sogar Leute mitgekriegt haben, die’s überhaupt nicht interessiert:
BOB DYLAN hat den Nobelpreis für Literatur erteilt bekommen.
Was die ein oder andere Schriftstellerseele empörte ist als Zeichen für die Musikwelt hingegen ein Gewinn – dass Musik ganz eigene Arten von Literatur hervorbringen kann muss ja auch mal anerkannt werden.

Ebenfalls ausgezeichnet, gleich 2mal, wurde MARKUS RILL dieser Tage: Mit dem „Deutschen Countrymusikpreis“ für die Countryplatte des Jahres (Dream anyway) und den Sänger des Jahres. Dabei ist das Jahr noch nicht mal um!

Und bevor dieses Jahr um ist, startet ein neuer Service im 7V-STUDIO:
Die BLACKBOX. Das Tonstudio mutiert zum Videostudio! Ein Song, ein Musikus. Ohne Klimbim. Es kann nur ein Preisboxer von einem Omen sein, dass die erste BLACKBOX von MARKUS RILL mit einem Dylan-Cover eröffnet wird: „man in the long black coat“. Wir wünschen gute Unterhaltung, und achtet drauf: Ihr hört einen Song und gleichzeitig ausgezeichnete Weltliteratur ...

“There are no mistakes in life some people say
It is true sometimes you can see it that way 
But people don't live or die, people just float 
She went with the man In the long black coat”




Zum ausgezeichneten Album “Dream anyway” ist außerdem just ein Video mit dem Titelsong online gegangen:

Markus Rill - Dream Anyway from Mijo M. Jongebloed on Vimeo.


Euer
der mann aus ton

Kusik, Munst & Josef

Zurücker als Alles!



„Dem Unsinn des Alltags Sinn zu verleihen, das ist was Kunst ist“ – so ungefähr jedenfalls hat’s Josef Barat gesagt. Der lebt in Hannover, ist seit ca. der Erfindung des Celluloids „Untergrundfilmer“ und kreuzt mit seiner geschulterten Analog-Kamera auf so ziemlich jeder Ausstellung auf, die in der Hauptstadt von Niedersachsen stattfindet. Josef dokumentiert. Seit Jahren. Und es finden viele Ausstellungen statt, in so einer Hauptstadt. Er verstaut die Bänder ungesichtet in seiner archivarischen Wohnung in Hannover und rückt Kopien raus, wenn man nur höflich fragt. Kein Zweifel, Josef Barat ist selber irgendwie Kunst. Denn er lebt ja wie eine.



Das Wiedersehen mit Josef Barat und die Begegnung mit ner handvoll interessanter KünstlerInnen, unter anderen die uns wohlbekannte Ida Lumpinzki, war just wieder möglich. Sogar U.A gab’s live in einem großen grrrrroßen Raum voll Hall und Bildern und Skulpturen und Wollwahnsinn. Kommenden Samstag ist die Finissage. Ein letztes Mal die Chance, sich von der Kunst den Kopf gerade rücken zu lassen und dabei womöglich von Josef Barat gefilmt zu werden und obendrein Julikapellenklänge zu vernehmen und hinterher NICHTS zu kaufen, schön verpackt und durchnummeriert, zu einem Preis denn Du selbst bestimmst. Warum also nicht? Kunst ist ein Stück Lebenskraft.




Guten Abend!

Euer
der mann aus ton

Neulich, ganz unten

Sehr geehrte Mitleserschaft,

plötzlich waren 20 Jahre vorbei und DER MANN AUS TON warf seinen grimmigen Blick in Richtung seiner Dienerschaft. Und die blickte demütig zurück auf zwei Jahrzehnte Untergrund und ja, sie konnte nicht ohne Stolz feststellen:
Nach etlichen Veröffentlichungen von Kassetten, CDs, Vinyls, Mp3s, Videos, Fotos, Textilien, nach zahllosen Konzerten und Performanzen, Parties und Zusammenkünften sind unsere Künstler weiter unten denn je!
Aber vor allem hat sich eines herauskryptonisiert: Untergrund ist heute wichtiger denn je!

Wir geben uns also selbst eine herausragende Daseinsberechtigung, D.I.Y. und so. Und ganz heimlich, wie sich das gehört, haben wir auch gefeiert und dem DER MANN AUS TON Opfer gebracht. Denn eines ist sicherer als dass nichts sicher ist: t&TT lebt und wird ewig leben, denn der Grund dafür wird nie verschwinden: PASSION, KREATION, VERZWEIFLUNG!




Und es geht munter weiter, denn am 15. Oktober spielt U.A. im Sofa-Loft in Hannover, wo IDA LUMPINZKI aka HERZSCHWESTER mit anderen Künstlern zusammen ausstellen und UNTER ANDEREN die Vernissage verzaubern werden.
 

Seid auf das Schlimmste gefasst und rechnet mit allem!

Euer
der mann aus ton

Lichtvänomena

Ein Jahrmillionstel später:
Wir sind wieder zurück! Und zwar OHNE je weggewesen zu sein!
Mit immerguten Nachrichten, aufregenden Tendenzen und endorphinösen Entwicklungen!

Der dumme August ist der schwarze Peter unter den Monaten, möchte man meinen, denn ihm obliegt es die Tage spürbar früher anzudunkeln. Womit er auch die Sunburst-Lackierung unter den Jahreszyklen sein mag, was auch immer man darüber denkt: es ist Zeit sich der Kunst zu widmen.


Denn nach einer Ewigkeit hoffnungsvoller Erwartung ist’s nun endlich online, das Internet-Atelier der Herzschwester alias IDA LUMPINZKI! Ein betörend-verstörend-poetisch-traumhaftes Gewebe aus Bildern, Metaphern aus Licht und Farbe, Geschichten und Geschichtetem, Hellem und Dunklem und Schwarzem und Dada. Alles drin. Und mehr als nur einen Tauchgang wert: idalumpinzki.de


Ebenfalls nicht mehr lange warten lässt uns das pittorekse FORST-Festival – Dank dem guten Geschmack der BetreiberInnen der „GUTEN STUBE“ wird’s auch in diesem Jahr Glanzlichter wie Sternschnuppen unter den Baumkronen hageln, mit dabei: V.B. KÜHL an den Tasten unserer Darmstädter Indie-Outdoor-Superhelden HERR FUCHS!

Und genau dieser V.B. KÜHL gerät immer mehr auf die schiefe Bahn des Vonk – was wenig verwundert - wird er doch ausgerechnet von TRU THOUGHTS Boss Robert Luis inzwischen regelmäßig im Podcast (Unfold Radio Show) gespielt und mit Remix-Aufträgen betackert. So hat er just im August einen Veuerzauber von Remix für die Afro-Spanisch-Britische Band LAKUTA gehext, deren neues Album „Brothers & Sisters“ eine ungewöhnliche, sommerfrische Interpretation des Afrobeat (mit Message!) ausruft. Wann und wie der Remix die Öffwentlichkeit erreicht, ist noch nicht geklärt. Hoffentlich in Bälde!

So nutzet die Gunst des Augusts, legt die Uhren ab und nehmt Euch die Zeit denn schließlich ist irgendwann alles aus und selbst für jene, welche die Reinkarnation erfahren, gilt: So wie jetzt wirds nie wieder sein! (Paralleluniversen und nicht durch den menschlichen Verstand erfassbare Phänomene freilich nicht berücksichtigt)

Es wirft Euch einen liebevoll zornigen Blick der Aufmunterung zu:
der mann aus ton

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